Laufband Test: Die 20 besten Laufbänder für zu Hause im Vergleich

Laufband Test

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Joggen gehört zu unseren Lieblingssportarten, da stimmen uns etwa ein Viertel aller Deutschen zu. Kein Wunder also, dass einer der beliebtesten Hometrainer das Laufband ist, hat ja auch einige Vorteile: Auf deinem Laufband kannst du beim Training Serien schauen, bei Wind und Wetter joggen, dich mit Freunden in Wettbewerben messen und deinen Puls beim Workout messen.

Doch welches Laufband hat die beste Bewertung? Damit du nicht den Überblick verlierst, sind wir von FITZUHAUSE für dich da. Für diesen Artikel haben wir uns Laufbänder vorgenommen und über 20 davon ausprobiert. Das Ergebnis ist unser ausführlicher Laufband Testbericht! 

Wir verraten dir, welches Gerät der Testsieger in welcher Preisklasse geworden ist, stellen dir die besten Laufbänder für dein Training in den eigenen vier Wänden vor und teilen nach einem persönlichen Training auf jedem Laufband unsere Erfahrungen mit dir.   

Diese Laufbänder sind unsere Favoriten im Test:

  • Sportstech F37 Laufband: Die Mittelklasse für Hobbysportler mit einer Maximalgeschwindigkeit von 20 km/h, komfortabler Federung & großer Lauffläche

Testsieger mittlere Preisklasse

Sportstech F37 Laufband

5/5
  • 20 km/h
  • 10,5% Steigung
  • Große Lauffläche
  • Leise
  • Gute Federung
  • Bis 150 kg belastbar
  • Pulsgurt inkl.
  • Kettler Alpha Run 600: Laufband im oberen Preissegment von höchster Qualität mit Profi-Federung & breiter Lauffläche

Testsieger obere Preisklasse

Kettler Alpha Run 600

5/5
  • Bis zu 22 km/h möglich
  • 32 Trainingsprogramme
  • Bis 175 kg belastbar
  • Extra große Lauffläche
  • 12 Prozent Steigung
  • Sehr preisintensiv
  • Kinetic Sports Laufband: Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis als Laufband für Einsteiger mit großer Lauffläche

Kinetic Sports KST3000

1/5
  • Bis 12 km/h
  • 12 Trainingsprogramme
  • Pulsmessung
  • 3 Steigungslevel
  • Bis 120 kg belastbar
  • Für große Menschen nicht geeignet
  • Keine Tablet-Ablage

Sportstech F37 Laufband: Das Non-Plus-Ultra für alle Anfänger und Fortgeschrittenen

Als wir das Sportstech F37 Laufband für unseren Test ausgewählt haben, hielten sich unsere Erwartungen in Grenzen – schließlich konnte uns das Sportstech F10 nicht sonderlich überzeugen. Es zeigte sich jedoch schnell, dass wir uns gewaltig getäuscht haben.

Das F37 Laufband geht in unserem Test mit der Auszeichnung „Testsieger in der mittleren Preisklasse“ nach Hause.

Freddi

Du kannst auf dem F37 maximal 20 km/h laufen, was für dein Training zu Hause mehr als ausreichend ist. Dabei unterstützt dich die große Lauffläche – mehr Platz bekommst du bei keinem anderen Laufband bis 1.000 Euro! 

Der intuitive Computer lässt sich leicht bedienen, sodass du bei deinem Workout immer das passende Programm für dein Niveau einstellen kannst. Auch die eigene Live-App von Sportstech sorgt dafür, dass dir beim Training nicht langweilig wird. Danach kannst du das Laufband mithilfe der Transportrollen einfach verschieben und dank der Klappfunktion platzsparend verstauen. 

Auch das hochwertige und ansprechende Design, das sich selbst in der oberen Preisklasse nicht verstecken müsste, hat uns überzeugt. Auch der Vergleich mit dem vorherigen Testsieger Maxxus Runmaxx 4.2 i oder anderen guten Geräten aus der gleichen Preisklasse, wie dem Reebok Jet 300 oder dem Hammer Q.Vadis zeigt: Alle drei Geräte sind dem Sportstech F37 im Hinblick auf die Lauffläche und die Geschwindigkeit unterlegen.

Wir empfehlen dir das Sportstech F37, wenn du Anfänger oder fortgeschrittener Läufer bist. Für Profis gibt es zwar noch bessere Geräte, wie das Kettler Alpha Run 600, als Fortgeschrittener reicht dir das F37 aber allemal aus.

Testsieger mittlere Preisklasse

Sportstech F37 Laufband

5/5
  • 20 km/h
  • 10,5% Steigung
  • Große Lauffläche
  • Leise
  • Gute Federung
  • Bis 150 kg belastbar
  • Pulsgurt inkl.

Kettler Alpha Run 600: Ein Profi-Laufband für zu Hause mit Qualitätsanspruch

Bist du ein Laufprofi oder fortgeschrittener Hobbysportler und hast nichts dagegen, etwas mehr Budget in ein Laufband für zu Hause zu investieren? Dann ist das Kettler Alpha Run 600 das beste Gerät aus unserem Laufband Test für dich.

Im Vergleich mit dem Sportstech F37 ist die Verarbeitungsqualität noch hochwertiger, was sich vor allem in der komfortablen Federung bemerkbar macht.

Daniel

Dazu müssen wir sagen, dass wir uns verschiedene Laufbänder von Kettler für unseren Test vorgenommen haben: Alle Alpha Run Modelle vom 200 bis zum 400, 600 und 800 haben uns überzeugt. Doch angesichts des hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses ist das Kettler Alpha Run 600 unser Testsieger in der oberen Preisklasse geworden.

Von der eigenen Trainings-App über die einfache Bedienung, die integrierten Transportrollen bis hin zur komfortablen Federung gibt es nichts zu bemängeln. Insbesondere die große Lauffläche hat für uns den entscheidenden Unterschied gegenüber dem Alpha Run 200 und 400 gemacht. 

Das Kettler Alpha Run 800 und das Hammer Finnlo Performance waren mit maximal 22 km/h in unserem Laufband Test noch etwas schneller und komfortabler. Allerdings bemerkst du den Unterschied als Hobbysportler bei deinem Training kaum. Wir fragen uns also: Warum solltest du für das Upgrade mehrere Hundert Euro mehr bezahlen?

Für zu Hause ist das Kettler Alpha Run 600 mehr als ausreichend. Wir empfehlen dir unseren Testsieger in der oberen Preisklasse, wenn du auf Profi-Niveau trainieren und das notwendige Budget aufbringen kannst (und willst).

Testsieger obere Preisklasse

Kettler Alpha Run 600

5/5
  • Bis zu 22 km/h möglich
  • 32 Trainingsprogramme
  • Bis 175 kg belastbar
  • Extra große Lauffläche
  • 12 Prozent Steigung
  • Sehr preisintensiv

Kinetic Sports Laufband: Das KST3100FX ist ein gelungenes Update für den Anfänger-Testsieger

Sportstech und Kettler schön und gut, aber als absoluter Lauf-Einsteiger sind dir beide Modelle vielleicht zu teuer und du fragst dich auch, ob du die ganzen Funktionen überhaupt brauchst. Die Antwort ist: Nein, nicht unbedingt und es gibt günstigere Alternativen!

Das Kinetic Sports Laufband KST3100FX gehört zum Beispiel zu den günstigeren Laufbändern in unserem Test und ist in diesem Preissegment mit Abstand unser Testsieger geworden. Falls du also auf der Suche nach einem Preis-Leistungs-Sieger bist, ist das Kinetics Laufband die beste Wahl.

Kein anderes Laufband mit einem Preis von unter 500 Euro konnte aufgrund der Kombination aus Größe der Lauffläche, Maximalgeschwindigkeit, Verarbeitungsqualität und dem sehr günstigen Preis mit dem Kinetics Sports Laufband mithalten.

Freddi

So ist beispielsweise das Christopeit Pro 2 zwar schneller und größer, kostet allerdings auch mehr. Im direkten Vergleich mit dem Vorgängermodell, dem Kinetic Sports Laufband KST3000, konnte das Pro 2 bereits bei der Verarbeitungsqualität nicht mithalten. 

Das Nachfolger-Modell KST3100FX ist sogar noch besser und moderner verarbeitet. Im Gegensatz zum Vorgänger kannst du dich beim KST3100FX auf einen Pulssensor, ein größeres Display und neuere Technik freuen.

Als Einsteiger ist das KST3100FX als Nachfolger des KST3000 für dich die beste Wahl, da der Computer intuitiv zu bedienen ist, das Laufband sich leicht verstauen lässt und die Geschwindigkeit von 12 km/h für dein Training als Anfänger ausreichend ist.

Testsieger untere Preisklasse

Kinetic Sports KST3100FX

5/5
  • Bis 12 km/h
  • 12 Trainingsprogramme
  • Pulsmessung
  • 3 Steigungslevel
  • Bis 120 kg belastbar
  • Modernes Design
  • Tablet-Halterung
  • Größere Lauffläche
  • Für große Menschen nicht geeignet

Laufband Bestenliste: Unsere Empfehlungen nach Kategorien

Das beste Laufband für zu Hause findest du aber nicht immer in einer Top-3-Auswahl. Es kann ja sein, dass du bestimmte Kriterien an dein optimales Laufband setzt. Hast du wenig Platz in der Wohnung und willst dein Laufband zusammenklappen können? Oder ist dir das Preis-Leistungs-Verhältnis am wichtigsten? 

Für einen besseren Überblick haben wir einzelne Kategorien in unserem Laufband Test festgelegt, an denen du dich orientieren kannst. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung als Produkttester und dem intensiven Austausch mit der FITZUHAUSE-Community wissen wir, welche Kategorien Hobbysportlern besonders wichtig sind.

Das beste klappbare Laufband in unserem Test

Wenn du nach deinem Workout nicht über dein Trainingsgerät stolpern willst oder eine kleine Wohnung hast, ist ein klappbares Laufband die ideale Lösung. Praktischerweise ist jedes der 20 Modelle in unserem Laufband Test klappbar. Du hast entsprechend die freie Auswahl. 

Wir empfehlen dir deswegen ganz klar noch einmal unsere drei Testsieger – hier je nach Budget und Trainingsniveau nochmal zur Erinnerung:

Das beste Mini-Laufband mit kompakten Maßen

Falls du nur einen eingeschränkten Platz zur Verfügung hast, kommen einige Laufbänder für deine Wohnung allein aufgrund ihrer Maße gar nicht für dich infrage. In diesem Fall empfehlen wir dir, auf die breite Lauffläche zu verzichten und ein Laufband mit kleinerer Lauffläche zu kaufen.

In unserem Laufband Test war das Kinetics Sports Laufband unser bestes schmales Laufband für zu Hause. Die Lauffläche ist zwar nicht besonders groß, jedoch ist die Qualität hoch und mit bis zu 12 km/h kannst du als Anfänger mit ausreichender Intensität trainieren. In der mittleren Preisklasse können wir dir das Maxxus Runmaxx 4.2i empfehlen, wenn du ein Laufband mit kleineren Maßen suchst.

MAXXUS RunMaxx 4.2i

4.5/5
  • 16 km/h
  • 36 Trainingsprogramme
  • Große Lauffläche
  • Gefederte Lauffläche
  • Leise
  • 13 Steigungslevel
  • Pulsgurt- und App-kompatibel
  • Nur bis 110 kg belastbar

In der oberen Preisklasse sind fast alle Laufbänder mindestens 50 cm breit und damit nicht für kleine Wohnungen geeignet. Das kleinste Modell aus unserem Test ist mit 137 x 47 cm das Kettler Alpha Run 200. Das ist allerdings auch gut so, denn die Profigeräte in der oberen Preisklasse werden von Athleten genutzt, die mit entsprechend hoher Geschwindigkeit trainieren. 

Ein zu schmales oder kurzes Laufband im oberen Preissegment würde nicht nur dein Training erschweren, sondern auch das Verletzungsrisiko bei deinen Workouts erhöhen. Somit ist ein kleines Laufband immer ein gewisser Kompromiss, mit dem Kinetics Sports Laufband für Anfänger allerdings ein Guter!

Der Laufband-Preis-Leistungs-Sieger in unserem Test

Bist du ein echter Sparfuchs? Dann wird dir unsere Preis-Leistungs-Kategorie gefallen! Unser klarer Sieger mit hoher Qualität für einen geringen Preis ist das Kinetics Sports Laufband

Dieses Home-Laufband bietet dir zu einem günstigen Preis alles, was du als Einsteiger benötigst und hat uns voll überzeugt. Eine klare Empfehlung für alle Preisvergleicher unter den Hobbysportlern und das beste Laufband bis 500 Euro in unserem Test!

Kinetics KST 3100

Das beste elektrische Laufband im Vergleich

Alle Laufbänder, die wir bislang getestet haben, sind elektrisch. Geht es um das beste elektrische Laufband, hast du also wieder die Auswahl aus unseren Testsiegern. Unser Top-Tipp ist nach wie vor das Sportstech F37, gefolgt vom Kettler Alpha Run 600 für Profis und dem Kinetic Laufband für Anfänger.

Vielleicht stellt sich dir auch die Frage: Ist ein elektrisches oder magnetisches Laufband besser? Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Magnetische Laufbänder funktionieren ohne Motor, da sie nur von deiner Kraft angetrieben werden. Günstige, magnetische Laufbänder erreichen aber selten hohe Geschwindigkeiten.

Dafür kannst du auf einem hochwertigen magnetischen Laufband schneller laufen, als auf den meisten elektrischen Modellen. Damit steht dir ein Indoor-Laufband zur Verfügung, das einem echten Outdoor-Sprint am nächsten kommt.

Falls du Interesse an einem Laufband ohne Strom hast, haben wir gute Neuigkeiten für dich. Wir werden in den kommenden Monaten einige mechanische Geräte testen. Selbstverständlich verfassen wir dann auch einen ausführlichen Testbericht und stellen dir unsere Favoriten aus dem Laufband Test vor.

Das beste Laufband für zu Hause für Profis

Je professioneller du trainieren möchtest, desto wichtiger sind:

  • Hohe Maximalgeschwindigkeiten
  • Eine große Lauffläche
  • Eine gute Federung

Ansonsten sind intensive Trainingseinheiten nicht über längere Zeiträume möglich. Alle unsere Geräte aus dem oberen Preissegment sind für ein professionelles Training geeignet. Allerdings hat das Kettler Alpha Run 600 uns im Laufband Test am meisten überzeugt. Es hat eine breite Lauffläche, ist bis zu 20 km/h schnell, bequem gefedert und mit seinem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis das beste Profi-Laufband. 

Das Kettler Alpha Run 800 und das Hammer Finnlo Performance sind zwar etwas schneller und komfortabler, aber auch preisintensiver. Letztendlich sind die Unterschiede zwischen den Modellen so marginal, dass der große Preisunterschied sich aus unserer Sicht nicht rechtfertigt, weil du sie beim Training zu Hause kaum bemerken wirst.

Kettler Alpha Run 800

Das beste Incline-Laufband mit Steigung

Du möchtest die Trainingsintensität erhöhen oder dich auf einen Berglauf vorbereiten? Mit einem höhenverstellbaren Laufband kein Problem. Auf einem Laufband mit Steigung kannst du von der Landstraße in Holland bis zum Dorf in den Alpen höhentechnisch alles ausreizen und dir mit einer Trainings-App sogar die passende Kulisse aufs Tablet holen.

In unserem Laufband Test gab es verschiedene Laufbänder, die mit einer hohen Maximalsteigung punkten konnten: 

Das Hammer Finnlo Performance und das Reebok Jet 300 hatten die größte Steigung im Test. Mit einem maximalen Wert von 15 Prozent waren diese beiden Geräte die Spitzenreiter und lassen deine Oberschenkel bei jeder Trainingseinheit ordentlich brennen. 

Im direkten Vergleich ist unser Favorit das Hammer Finnlo, weil es eine höhere Maximalgeschwindigkeit hat, besser verarbeitet ist und schicker aussieht. Das Gerät wäre auch in einem Fitnessstudio gut aufgehoben und bekommt im Laufband Test eine Top-Bewertung von uns. Das große Aber: Das Finnlo Laufband ist nicht gerade günstig. 

Falls es für dich nicht unbedingt der Steigungs-Spitzenwert aus unserem Test sein muss, gibt es alternativ folgende Laufbänder mit einer Steigung von maximal 12 Prozent, die uns ebenfalls überzeugen konnten:

Das beste Laufband bis 150 kg & mehr

Wenn du mit dem Training auf dem Laufband Gewicht reduzieren möchtest, kann das Maximalgewicht ein entscheidendes Auswahlkriterium sein. Alle Laufbänder in unserem Test halten mindestens 110 kg aus – darüber hinaus solltest du genauer hinschauen.

Die besten Laufbänder für schwere Menschen aus unserem Test schaffen bis zu 180 kg Körpergewicht. Diese besonders robusten Kandidaten sind: das Hammer Finnlo Performance und das Horizon Paragon X. Das Kettler Alpha Run 800 packt mit 175 kg etwas weniger Maximalgewicht. Von diesen drei Laufbändern hat uns das Hammer Finnlo allerdings am meisten überzeugt.

Horizon Paragon X

4/5
  • 20 km/h
  • 12% Steigung
  • 21 Trainingsprogramme
  • Größte Lauffläche
  • Sehr hohe Qualität
  • Bis 180 kg belastbar
  • App- und Pulsgurt-kompatibel
  • Klappbar
  • Minimalistischer, aber schicker Computer

Die nächste Stufe bilden die Laufbänder bis 150 kg. Dazu gehören die Modelle Kettler Alpha Run 200 und 600 (unser Testsieger in der oberen Preisklasse) sowie das Sportstech F37 (unser Testsieger in der mittleren Preisklasse).

Das beste Laufband für Senioren & ältere Menschen

Für Senioren und ältere Hobbysportler ist vor allem wichtig, dass sich ein Laufband einfach bedienen lässt und gut gefedert ist. Letzteres schont nämlich auch deine Gelenke beim Lauftraining oder Gehen. Wir können dir deshalb das Sportstech F37 als bestes Laufband für Senioren empfehlen.

Die Gründe für unsere Entscheidung sind der erschwingliche Preis, die komfortable Federung und der intuitive und große Bildschirm. So kannst du auch ohne Lesebrille mit deiner Trainingseinheit loslegen.

Freddi

Das beste geräuscharme Laufband & Leise-Testsieger

Das Training auf deinem Laufband kann vor allem bei höheren Geschwindigkeiten je nach Hersteller und Verarbeitungsqualität laut werden. Wenn du kleine Kinder oder hellhörige Nachbarn hast, kann das schnell zu Problemen führen und dein Training ungewollt beenden. Achte deshalb bei der Auswahl deines Laufbands auf den Geräuschpegel. 

Den wenigsten Krach hat in unserem Test das Sportstech F37 Laufband verursacht, das somit auch in dieser Kategorie einen weiteren Testsieg einfährt. Im normalen Betrieb vernimmst du kein Klappern oder Quietschen und selbst höhere Geschwindigkeiten sind vergleichsweise geräuscharm. Verantwortlich dafür sind die sehr gute Verarbeitungsqualität und die gute Federung. 

Damit du dir die gute Beziehung zu deinen Nachbarn erhältst, empfehlen wir dir allerdings, zusätzlich eine Schallschutzmatte als Unterlage zu nutzen, damit die Schwingungen gedämpft werden. Wir können dir zum Beispiel diese Matte empfehlen, die wir selbst seit Jahren für unser Training nutzen.

Laufband Hersteller & Marken: Was du über die Big Player wissen solltest

Welche Laufband-Marke ist gut und von welchen Herstellern solltest du lieber die Finger lassen? In unserem Laufband Test haben wir viele Geräte von unterschiedlichen Firmen getestet, die wir dir kurz vorstellen wollen – wie immer inklusive unserer persönlichen Einschätzung.

Sportstech f10

Laufbänder von Sportstech

Sportstech ist ein deutscher Sportgeräte-Hersteller aus Berlin, der in allen Bereichen für Sport in den eigenen vier Wänden aktiv ist. Die hauseigene Fitness-App lässt sich mit beinahe allen Smartphones oder Tablets verbinden und bietet neben Workouts für die Geräte auch Bodyweight-Training und Yoga an.

Unser Laufband Vergleich zeigt beim Hersteller Sportstech eine große Spannweite. Vom Sportstech F10 Laufband waren wir eher enttäuscht, das Sportstech F37 dagegen ist unser Gesamt-Testsieger geworden und hat uns im Vergleich mit 19 anderen Geräten am meisten von sich überzeugt. 

Generell sind wir aber von der Marke Sportstech sehr überzeugt, auch was deren andere Fitnessgeräte, wie zum Beispiel Rudermaschinen angeht. Da verzeihen wir so einen kleinen Ausrutscher wie das F10 gerne.

Laufbänder von Maxxus

Der Hersteller Maxxus stammt ebenfalls aus Deutschland und ist bereits seit 1999 im Fitnessgeräte-Markt aktiv. Von Laufbändern über Rudergeräte und Hantelbänken bis hin zum Boxequipment findest du alles. Ein echter Alleskönner, wie unser Test zeigt. 

Vom Maxxus 4.2i Laufband waren wir beide begeistert. Das Gerät war für einige Jahre unser Testsieger im mittleren Preissegment, bis es vom Sportstech F37 Laufband abgelöst wurde. Uns hat die Qualität der Geräte bislang jedenfalls überzeugt.

Laufbänder von Kettler

Die Kettler Gruppe gibt es bereits seit 1949, wobei das Produktportfolio von Spiel- und Kinderprodukten bis hin zu Gartenmöbeln reicht. Auch im Fitnessbereich steht das Unternehmen für Erfahrung, hohe Qualität und Vertrauen. 

Trotz des guten Images stand die Firma zeitweise auf wackeligen Beinen und musste erst 2015 und dann nochmal 2018 Insolvenz anmelden. Seit 2020 werden die Sportgeräte daher vom Schweizer Hersteller Trisport produziert.

Der Qualität hat dies nicht geschadet, wie unser Testsieger Laufband in der oberen Preisklasse beweist. Eine klare Laufband-Empfehlung für unseren Lieblingshersteller.

Daniel

Das Kettler Alpha Run 600 hat alle anderen hochkarätigen Laufbänder in diesem Preissegment ausgestochen. Uns haben jedoch alle vier Kettler Alpha Run Laufbänder gut gefallen, sodass du dich problemlos ebenfalls für das Kettler Alpha Run 200, 400 oder 800 entscheiden kannst. Allerdings bietet das Alpha Run 600 unserer Meinung nach das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für dein Training.

Laufbänder von Hammer

Die Marke Hammer hat die längste Firmengeschichte aller Hersteller, die wir bislang getestet haben. Bereits seit dem Jahr 1900 stellt das Unternehmen Fitnessgeräte her und hat damals mit Trainingsgeräten für Skifahrer angefangen. Mittlerweile ist das Unternehmen ein großer Konzern und in mehr als 60 Ländern aktiv. 

Wir konnten mit den beiden Laufbändern Q.Vadis 3.0 und Finnlo Performance nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Portfolio testen – der hat uns allerdings außerordentlich gut gefallen.

Das Hammer Finnlo Performance ist das hochwertigste Laufband in unserem Test und könnte ohne Probleme auch in jedem Fitnessstudio stehen. Diese Qualität hat allerdings auch ihren Preis, sodass wir dir das Gerät in der oberen Preisklasse nur empfehlen können, wenn du das Beste vom Besten möchtest und über das entsprechende Budget verfügst. 

Das Hammer Q.Vadis 3.0 dagegen ist vom Preis-Leistungs-Verhältnis auf einem sehr guten Niveau und für dich als Fortgeschrittener finanzierbar. Wir waren in unserem Laufband Test sehr vom Hersteller Hammer überzeugt.

Hammer Q. VADIS 3.0

4.5/5
  • 18 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • Bis zu 12 % Steigung
  • Große Lauffläche
  • Leise
  • App- und Brustgurt-kompatibel
  • Hohe Qualität
  • Schickes Design
  • Bis 130 kg belastbar
  • Nur 12 Trainingsprogramme

Laufbänder von Decathlon

Das französische Unternehmen Decathlon versorgt seit 1976 Hobby- und Profisportler mit günstiger Ausstattung. In beinahe jeder größeren Stadt kannst du mittlerweile einen Decathlon-Store finden und dich dort mit Equipment aller Art versorgen. Da dürfen Laufbänder von Decathlon in unserem Test natürlich nicht fehlen.

Wir haben das Domyos Run100, T540C und das T900D getestet. Als Fazit können wir zusammenfassen, dass alle drei Laufbänder zwar hochwertig und gut sind, in der jeweiligen Preisklasse allerdings aufgrund der Lauffläche, Geschwindigkeit und des Komforts von anderen Herstellern geschlagen wurden.

Ein Decathlon Laufband zu kaufen ist grundsätzlich nicht verkehrt, allerdings haben uns andere Hersteller mehr überzeugt.

Freddi

Vorteile & Nachteile: Kannst du deiner Fitness mit einem Laufband auf die Sprünge helfen?

Joggen im Wald und joggen im Wohnzimmer ist nicht das gleiche, das ist klar. Aber ist das Training in den eigenen vier Wänden wirklich ein effektiver Ersatz für eine reguläre Laufeinheit oder hat es sogar Vorteile? Weil diese Frage auch in unserer FITZUHAUSE-Community immer wieder auftritt, wollen wir den Vor- und Nachteilen von Laufbändern auf den Grund gehen.

Wie funktioniert ein Laufband? Bei der Treadmill (Englisch für Laufband) wird die Lauffläche mit einem Motor und einer bestimmten Geschwindigkeit (z.B. 14 km/h) angetrieben. Damit du nicht vom Laufband fällst, musst du in der gleichen Geschwindigkeit laufen, in der sich die Lauffläche bewegt. Über die Einstellung kannst du exakt bestimmen, wie schnell du bist. Das Laufen auf dem Laufband spricht deine gesamte Muskulatur, dein Herz-Kreislauf-System und deine Koordination an.

Unserer Erfahrung nach sprechen vor allem diese fünf Gründe für eine Runde auf dem Laufband:

  • Du kannst deine Laufgeschwindigkeit bequem einstellen und Fortschritte messen. Du kannst auf dem Display deines Laufbands die Geschwindigkeit einstellen und beim Training konstant halten – ohne die ganze Zeit dein Handy oder deine Fitness Watch im Blick behalten zu müssen. 
  • Du bist nicht vom Wetter abhängig. Im Winter, bei Glätte oder bei strömendem Regen ist ein Training an der frischen Luft nicht sehr angenehm. Damit du auch bei widrigen Wetterbedingungen deine Trainingsroutine beibehalten kannst, ist ein Laufband eine gute Option. 
  • Du kannst per App überall laufen. Wenn du eine App wie Kinomap benutzt, kannst du Laufeinheiten auf dem ganzen Globus inklusive der zugehörigen Steigung nachlaufen und auf diese Weise die schönsten Laufstrecken der Welt in deinen eigenen vier Wänden erkunden.
  • Dein Schweinehund ist weniger aktiv. Wenn du beim Joggen erst deine regenfeste Klamotten zusammensuchen oder mit dem Auto irgendwo hinfahren musst, wird dein innerer Schweinehund ein heftiges Veto einlegen. Bei einem Laufband drückst du auf Start und kannst direkt loslegen. So gibt es keine Ausreden und du kannst einfacher eine solide Routine aufbauen. 5. Dein Untergrund ist immer bequem und trittsicher. Der Boden im Wald ist uneben, Asphalt ist auf Dauer nicht gut für deine Gelenke. Mit deinem Laufband senkst du die Verletzungsgefahr und schonst gleichzeitig Knie und Knöchel.
Finnlo Performance

Wie du dir schon denken kannst, hat das Laufen auf dem Laufband aber auch ein paar Nachteile:

  • Die Natur ist schöner. Wenn du an einem schönen Sommertag im Park laufen gehst oder im Frühling die ersten Sonnenstrahlen genießt, ist das Laufband schnell vergessen. Mit der Schönheit der Natur kann deine Wohnung wahrscheinlich nicht mithalten – aber du brauchst eben auch die passende Umgebung und Zeit, um rauszugehen. 
  • Frische Luft ist gesund. Wir verbringen viel zu viel Zeit in geschlossenen Räumen. Draußen Laufen zu gehen, ist ein willkommener Tapetenwechsel. Das regt deine Serotoninproduktion ein, sodass du dich an der frischen Luft etwas leichter glücklich laufen kannst.
  • Sprinteinheiten sind auf dem Laufband schwierig. Intensive Sprinteinheiten sind auf einem motorbetriebenen Laufband nicht möglich. Die Maximalgeschwindigkeit von 22 km/h überschreitest du schnell, sodass das Sprinttraining nur draußen oder auf einem teureren Magnetlaufband ohne Motor möglich ist. 
  • Du veränderst deinen Laufstil unbewusst. Nach 4-6 Minuten hast du dich in der Regel an das Laufen auf dem Laufband gewöhnt. Allerdings neigen auch danach viele Sportler dazu, ihre Schritte zu verlängern und damit die Trittfrequenz zu senken. Dies liegt daran, dass du keinen Hindernissen ausweichen musst, ist an sich also kein Problem. 

Unserer Meinung nach ersetzt das Laufband das Training an der frischen Luft nicht, ist aber eine hervorragende Ergänzung. Wenn du wenig Zeit hast, mitten in der Stadt wohnst, es Winter ist oder es wie aus Kübeln schüttet, ist das Laufband angenehmer als das Training an der frischen Luft.

Zudem ist das Training für Senioren und Menschen mit hohem Körpergewicht deutlich gelenkschonender. Es gibt entsprechend viele Vorteile, die für die Anschaffung eines Laufbands sprechen.

Laufband kaufen: Mit unserem FITZUHAUSE-Kaufratgeber findest du das beste Modell

Wenn du nach dem besten Laufband für zu Hause suchst, solltest du dir eins klarmachen: Es gibt nicht das eine beste Laufband für alle. Deine Vorlieben und Ansprüche sind individuell und wahrscheinlich total unterschiedlich von denen anderer Hobbysportler. Die meisten Hersteller liefern dir deswegen gewaltige Tabellen mit Produktmerkmalen und Vorteilen. Aber, was sollst du damit anfangen?

Uns wundert es nicht, wenn du dich überfordert fühlst oder nicht weißt, auf welche Kriterien du überhaupt achten sollst. Deswegen zeigen wir dir in unserem Kaufratgeber, auf welche Punkte es wirklich ankommt und wonach auch wir unsere Empfehlungen treffen. Bevor wir uns mit den Details beschäftigen, hier die wichtigsten Tipps im Überblick:

  1. Die mögliche Geschwindigkeit sollte zu deinem Trainingsniveau passen (Anfänger mind. 12 km/h, Fortgeschrittene mind. 16 km/h, Profis mind. 20 km/h).
  2. Das Laufband sollte einfach und intuitiv zu bedienen sein, jedoch ausreichend Funktionsvielfalt für deine Ansprüche haben.
  3. Achte darauf, dass das Laufband dein Körpergewicht tragen kann – die meisten Geräte schaffen mindestens 110 kg.
  4. Je hochwertiger die Qualität, desto weniger Störgeräusche und Reparaturen fallen an und desto stabiler ist das Laufband.
  5. Ein schönes Laufband kann motivierend sein und wirkt in deinem Wohnzimmer nicht so fehl am Platz.
  6. Achte auf ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis: Wenn du zu viel sparst, kaufst du doppelt, wenn du zu viel zahlst, ärgerst du dich vielleicht.
  7. Bei gebrauchten Fitnessgeräten musst du besonders genau hinsehen. Du kannst einen Glücksgriff landen, in vielen Fällen zahlst du aber doppelt.8.     Im Onlinehandel ist dein neues Laufband günstiger, im Fachhandel erhältst du eine Kaufberatung – oder du hältst dich an unseren Ratgeber 🙂
maxxus 4.2i

Geschwindigkeit & Steigungslevel: Brauchst du ein Laufband mit 20 km/h zum Sprint oder gehst du lieber?

Bei der Auswahl des passenden Laufbands sind die Trainingsgeschwindigkeit und das Steigungslevel entscheidend. Ist dein Laufband zu langsam, kannst du nicht mit der für dich benötigten Intensität trainieren. Ist es schneller als du benötigt, zahlst du unsinnig drauf. Damit du einschätzen kannst, welche Geschwindigkeit dein Laufband haben sollte, kannst du dich an deinem Trainingsniveau orientieren:

  • Senioren, Anfänger oder am Schreibtisch um 5 km/h: Ein Laufband zum Gehen oder Walking Pad, schnelle Einheiten sind auf diesen Geräten nicht möglich 
  • Anfänger zwischen 8 und 12 km/h: Als Anfänger ist ein Laufband mit 10 km/h fürs Laufen in der Regel ausreichend 
  • Fortgeschrittener 12 und 16 km/h: Mit einem Laufband mit 16 km/h Maximalgeschwindigkeit kannst du schon intensive Laufeinheiten absolvieren
  • Profi über 18 km/h (Marathongeschwindigkeit): Mit einem Laufband ab 20 km/h sind Sprinteinheiten über längere Distanzen (ab 1.000 Meter) möglich, mit einem Laufband mit 22 km/h auch Sprints über 500 Meter

Beim Thema Sprint müssen wir aber nochmal nachhaken: Sprinteinheiten über 100 oder 400 Meter sind mit einem elektronischen Laufband nicht möglich, eine maximale Geschwindigkeit von 22 km/h ist dafür zu langsam. Ein Curved Laufband ist schneller und bekommt das schon eher hin, aber auch ein Laufband ohne Strom kann einen echten Sprint nicht simulieren.

Ab einer Distanz von 500 Meter oder 1.000 Metern dagegen kannst du auch mit einem elektrischen Profi-Laufband das Maximum herausholen. In diesem Fall sind Sprinteinheiten auch mit dem Laufband möglich. Die schnellsten Geräte in unserem Test sind das Kettler Alpha Run 800 und das Hammer Finnlo, die beide 22 km/h schaffen.

Hammer Finnlo

Neben der Geschwindigkeit kannst du bei Laufbändern zudem über das Steigungslevel für mehr Intensität sorgen. Auch hier kommt es auf dein Trainingsniveau an:

  • Anfänger nur wenig Steigung, ca. 3 Prozent
  • Fortgeschritten bis zu 10 Prozent Steigung
  • Profis bis zu 12 Prozent oder mehr

Ist dein Laufband höhenverstellbar, benutzt du diese Funktion frühestens als fortgeschrittener Sportler wirklich. Als Anfänger musst du dir daher nicht den Kopf über die richtige Steigung zerbrechen, sondern kannst langsam mit deinem Ausdauertraining beginnen. Um ein Gefühl für die Steigung zu bekommen, kannst du damit anfangen, mit Steigung zu gehen. 

Vielleicht hast du auch schon von dem 12-3-30 Trainingsprogramm gehört? Laut diesem Trainingsplan sollst du mit einer Steigung von 12 Prozent mit einer Geschwindigkeit von 3 Meilen (ca. 5 km/h) für 30 Minuten bergauf laufen. Noch effizienter wird das Ganze aus unserer Sicht, wenn du es mit einem HIIT-Training kombinierst. 

Dazu kannst du z.B. die Geschwindigkeit immer wieder auf 6 oder 7 km/h anheben und anschließend wieder langsamer laufen. So triggerst du auch den Nachbrenneffekt und lässt die Hüften schmelzen!

Funktionen & Computer: Nur ein Laufband mit Bildschirm oder mit smarter Konnektivität?

Ein gutes Laufband für zu Hause lässt sich intuitiv bedienen, verfügt über einen gut lesbaren Bildschirm und weist eine ausreichende Vielfalt an Funktionen für das Training auf. Je einfacher du die Einstellungen auswählen kannst, desto besser kannst du das Laufband programmieren. Vor allem für ältere Menschen ist es zum Beispiel wichtig, dass die Zahlen gut lesbar sind und sie nicht an der Einstellung eines smarten Laufbands verzweifeln. 

Geht es um die Bedienbarkeit, hatten wir mit keinem unserer Laufbänder im Test Probleme. Besonders überzeugt haben uns aber die Kettler Alpha Run Modelle mit ihrem übersichtlichen Bildschirm und das Sportstech F37. Letzteres lässt sich so leicht bedienen und einstellen, dass es unsere Laufband-Empfehlung für Senioren ist. 

sportstech f37 display

Neben der intuitiven Bedienung haben wir in unserem Laufband Test auf die Vielfalt von Apps und smarten Funktionen geachtet. Denn auf deinem Laufband über den Monitor deine Strecke zu verfolgen oder Programme einzustellen, ist das eine. Eine App eröffnet dir aber ganz neue Welten. 

Diese sind für Anfänger nicht so relevant, gerade für Fortgeschrittene und Profis dagegen umso mehr. Über die virtuelle Erweiterung via App stehen dir noch mehr Trainingsprogramme zur Verfügung, sodass du abwechslungsreicher trainierst, dich unterschiedlich forderst und effizienter trainierst. 

Möglich machen das die meisten der von uns getesteten Laufbänder über eine Bluetooth-Schnittstelle oder die Kompatibilität mit Fitness-Devices wie der Apple Watch. Und das hat noch mehr Vorteile: Du kannst deine Trainingsdaten auch speichern, auswerten, deinen Fortschritt tracken und die Ergebnisse mit Freunden teilen. Folgende Apps fürs Laufband sind mit den meisten Modellen kompatibel und empfehlenswert: 

  • Zwift: Die App Zwift setzt auf Gruppenmotivation für Trainingserfolge. Du kannst mit Freunden zusammen Rennen auf virtuellen Strecken veranstalten, deine Erfolge messen und diese mit der Community teilen. Auf diese Weise wirst du von der Gruppe motiviert und kannst bessere Erfolge erzielen. 
  • Kinomap: Mit Kinomap kannst du am selben Tag in den Alpen, auf Hawaii oder in Südamerika laufen gehen. Diese App versetzt dich beim Laufen virtuell an die schönsten Orte der Welt und passt die Steigung deines Laufbands automatisch an das Terrain an.        
  • Hersteller-Apps: Einige Laufbänder in unserem Test haben eine eigene Hersteller-App. Diese besteht meist aus eigenen Trainingsprogrammen, die automatisiert die Steigung und Geschwindigkeit anpassen. Zudem kannst du auf Workouts ohne Laufband, Yoga-Einheiten oder Ernährungspläne zugreifen.
Kinomap App

Größe & Belastbarkeit: Laufband mit breiter Lauffläche bis 130 kg & mehr

Ein robustes Laufband mit breiter Lauffläche und ausreichender Länge ist für dich vor allem wichtig, wenn du mehr Körpergewicht hast, besonders groß bist oder auf professionellem Niveau trainieren möchtest. Steht dir mehr Platz für dein Training zur Verfügung, sinkt nämlich auch die Verletzungsgefahr. 

Starten wir mit der Lauffläche. Wie groß die mindestens sein sollte, ist sowohl von deiner Körpergröße als auch von deinem Trainingsniveau abhängig:

  • Als Anfänger oder bei einer Körpergröße von über 1,70 Metern sollte dein Laufband mindestens 110 x 40 cm messen, damit du in langsamer Geschwindigkeit laufen kannst (z.B. das Kinetic KST3100FX)
  • Als Fortgeschrittener oder bei einer Körpergröße von über 1,80 Meter empfehlen wir dir eine Lauffläche von mindestens 140 x 45 cm, damit auch schnellere Einheiten möglich sind (z.B. das Hammer Q.Vadis 3.0)
  • Als Profi-Gerät oder Laufband für große Menschen über 1,90 Meter benötigst du mindestens 150 x 50 cm Lauffläche für ein intensives Training (z.B. das Kettler Alpha Run 600 oder Hammer Finnlo Performance

Je größer das Laufband ist, desto wichtiger ist es, dass du das Gerät bei Bedarf einklappen und platzsparend verstauen kannst. Alle Geräte aus unserem Test sind klappbar, sodass du die freie Auswahl hast. Den Aufbau haben wir in unserem Laufband Test gar nicht weiter thematisiert, weil er bei allen Modellen auch ohne Bedienungsanleitung kein Problem war. Auch Transportrollen findest du bei allen Geräten.

Kommen wir nun zum nächsten Laufband-Kriterium, dem Gewicht. Darüber hinaus solltest du in jedem Fall darauf achten, dass das Laufband robust genug ist, um dein Körpergewicht zu tragen. Bis auf zwei Modelle schafft jedes Laufband in unserem Test 130 kg – darunter natürlich alle Testsieger. Folgende Geräte sind außerdem besonders robust:

Die Stabilität deines Laufbands hängt dabei von zwei Komponenten ab: den verbauten Materialien und dem Gewicht des Laufbands. Je hochwertiger die Verarbeitung, desto weniger wackelt das Laufband bei deinem Training. Allerdings ist das Gewicht ebenfalls wichtig. 

So ist selbst das hochwertigste Laufband bei einem zu geringen Gewicht nicht dazu in der Lage, die Schwingungen deines schnellen Sprinttrainings aufzufangen. Wenn du 20 km/h schnell läufst, brauchst du entsprechend ein schweres Laufband.

Material & Design: Woran erkennst du ein hochwertiges Laufband?

Du kannst Fitnessgeräte nicht nur nach ihrer Optik beurteilen, das stellen wir immer wieder fest. So manches hochwertig aussehende Gerät quietscht oder fühlt sich instabil an, während einfach aussehende Geräte absolut komfortabel und stabil sind. 

Ein guter Fit aus hochwertigem Material und ansprechendem Design sorgt dafür, dass dein Trainingsgerät lange einsatzbereit ist und du kein Geld für Reparaturen ausgeben musst und du dein Laufband gerne anschaust, was dich wiederum zum Training motivieren kann. Insgesamt ist die Verarbeitungsqualität für dein Training zwar wichtiger, dennoch willst du vermutlich kein Gerät kaufen, das in deinem Wohnzimmer fehl am Platz aussieht.

Allen Modellen in unserem Laufband Test können wir ein gutes bis sehr gutes Zeugnis für Material und Design aussprechen. Bei der Produktqualität gab es keine großen Fauxpas.

Daniel

Alle getesteten Geräte waren stabil und unseres Wissens nach wurden keine bedenklichen Inhaltsstoffe bei der Produktion verwendet. Außerdem sind alle Geräte aus Metall, ein Laufband aus Holz hatten wir daher bisher noch nicht im Test.

Die einzige Ausnahme: Die beiden Decathlon Laufbänder Domyos Run 100E-B und Domyos Run 540C haben beim Laufen mit höheren Geschwindigkeiten gequietscht und waren dadurch lauter als andere Laufbänder. Das ist zwar kein gravierendes Problem, sollte aber bei einem Laufband im mittleren Preissegment nicht vorkommen. 

Kettler Run 600

Am besten schneidet in Verarbeitung und Design – wie könnte es anders sein – die Kettler Alpha Run Serie ab. Diese Geräte waren sehr komfortabel und ruhig im Betrieb. Auch die beiden Profigeräte von Horizon und Hammer liegen auf dem höchsten Niveau, sind allerdings auch deutlich teurer.

Preis: Wie viel kostet ein Laufband & wie teuer ist es im Betrieb?

Der Preis eines guten Laufbands für zu Hause bewegt sich zwischen wenigen hundert Euro bis zu 3.000 Euro und mehr. Wir haben in unserem Laufband Test jedoch festgestellt, dass günstig nicht gleich schlecht und teuer auch nicht gleich das Beste vom Besten ist. Vor allem kommt es darauf an, wie trainiert du bist und was du erreichen möchtest.

Ein paar Schlussfolgerungen können wir schonmal feststellen:

  • Günstige Laufbänder sind für viele Hobbysportler und alle Anfänger vollkommen ausreichend
  • Die sehr hochpreisigen Laufbänder bieten keine so große Qualitätssteigerung, als dass sich der Aufpreis rechtfertigen lässt

Daher solltest du dich nicht fragen: Wie viel kostet ein Laufband, das allen anderen Geräten überlegen ist? Sondern: Wie teuer ist ein Laufband, das meine Anforderungen erfüllt? Zur besseren Orientierung haben wir die Modelle aus unserem Laufband Test in drei Preisklassen eingeordnet, die auch ungefähr dem jeweiligen Trainingsniveau entsprechen:

Untere Preisklasse für Anfänger

In der unteren Preisklasse bis 600 Euro sind die Laufbänder höchstens 14 km/h schnell, bieten eine ausreichende Programmvielfalt für dein Training, sind solide gebaut und die Lauffläche ist maximal 125 x 45 cm groß. In diesem Preissegment hat uns das Kinetics Sports Laufband KST3100FX aufgrund der großen Lauffläche und der Maximalgeschwindigkeit am meisten überzeugt.

Mittlere Preisklasse für Fortgeschrittene

Die mittlere Preisklasse reicht bis zu einem Maximalpreis von 1.200 Euro. In diesem Preissegment erwarten dich Geschwindigkeiten von bis zu 20 km/h, eine Lauffläche von maximal 150 x 51 cm und eine hochwertige Federung sowie ansprechendes Design. Falls du ein Laufband in diesem Bereich anschaffen möchtest, empfehlen wir dir aufgrund seiner hohen Maximalgeschwindigkeit und der hochwertigen Verarbeitung das Sportstech F37.

Obere Preisklasse für Profis

In der oberen Preisklasse bekommst du für dein Geld viel geboten. Die Geschwindigkeiten reichen bis maximal 22 km/h, du kannst dich auf Laufflächen bis 153 x 56 cm freuen und fühlst dich aufgrund der Federung wie auf Wolke 7. Allerdings haben wir gemerkt, dass einige hochpreisige Modelle wie das Horizon Paragon X dem deutlich günstigeren Alpha Run 600 nicht so deutlich überlegen sind, wie es der Preis vermuten lässt.

Hätte vor ein paar Jahren noch keinen interessiert, ist aber heutzutage ein Thema: Neben den Anschaffungskosten musst du bei einem motorbetriebenen Laufband auch den Stromverbrauch einrechnen, also was dein Laufband im Betrieb kostet. Grundsätzlich verbraucht der stärkere Motor der Modelle im oberen Preissegment mehr Strom.  

Für unseren Testsieger, das Sportstech F37 Laufband, haben wir es mal ausgerechnet:

Das Sportstech F37 hat einen Stromverbrauch von 1.500 W. Wenn du das Gerät dreimal pro Woche eine Stunde lang nutzt, ergibt das einen Stromverbrauch von 1,5 kW/h * 3 = 4,5 kW/h. Bei einem Strompreis von durchschnittlich 0,42 Cent/kW/h sind das 1,89 Euro pro Woche und entsprechend 98,28 Euro pro Jahr – das ist nicht nichts, aber immer noch deutlich günstiger als jedes Gym.

Wenn du deine Anschaffungskosten gering halten möchtest, hast du auch die Möglichkeit, ein Laufband zu mieten. Das kann sich zum Beispiel anbieten, wenn du ein Modell erstmal ein paar Wochen lang ausprobieren möchtest, bevor du es kaufst. Oder wenn du das Laufband gezielt für eine Rehabilitation oder Ähnliches einsetzen möchtest. Auf Dauer kommen dich die monatlichen Raten teurer als der Kauf, aber in einigen Fällen ist die Miete sicher eine gute Alternative.

Wartung & Zubehör: Mit ein paar zusätzlichen Gadgets trainierst du effizienter

Mal abgesehen von der Diskussion um Laufschuhe und Co gibt es ein paar Zubehörteile, die wir dir zu deinem Laufband dringend ans Herz legen. Dazu gehört zum Beispiel eine Unterlegmatte. Falls du in einer Mietwohnung lebst und regelmäßige Laufeinheiten einlegst, werden deine Nachbarn ansonsten nicht lange auf sich warten lassen – mal abgesehen von Schäden am Bodenbelag.

Darüber hinaus empfehlen wir dir, als Zubehör einen Pulsgurt zu bestellen, falls dieser nicht standardmäßig mit deinem Gerät geliefert wird. Leider sind die meisten Modelle aus unserem Laufband Test mit einem Pulssensor am Griff ausgestattet. Da du beim Joggen allerdings kaum die Hände auf dem Griff liegen lässt, ist diese Funktion etwas unnötig.

Mit einem Pulsgurt hast du die Hände frei und kannst deinen Puls tracken, ohne dein Training zu beeinträchtigen. Daniel und ich benutzen seit Jahren den Pulsgurt von Polar und sind damit mehr als zufrieden.

Freddi

Was die Wartung angeht, hast du bei einem neuen Laufband eigentlich wenig zu tun und kannst dich im Zweifelsfall auf die Garantie berufen. Du solltest dein Laufband alle zwei bis drei Monate ölen, damit das Band gut läuft. Einige Laufbänder wie das Sportstech F37 besitzen eine Schmierfunktion, bei der du nur Öl einfüllen musst. Der Rest funktioniert automatisch. 

Du musst ein Laufband natürlich auch nicht neu kaufen, sondern kannst ein Modell aus zweiter Hand erwerben. Wir haben beim Gebrauchtkauf leider oft die Erfahrung gemacht, dass die Geräte zwar günstig sind, aber oft Verschleiß oder Fehler aufweisen, die dem Vorbesitzer nicht mal unbedingt auffallen.

Deswegen raten wir dir grundsätzlich von gebrauchten Laufbändern ab. Möchtest du trotzdem Secondhand kaufen, solltest du dich ganz genau informieren und das Modell, wenn möglich, persönlich testen. Die besten Erfahrungen haben wir mit Geräten von Kettler gemacht, weil die exzellente Produktqualität in der Regel auch mehrere Besitzer überdauert.

Online vs. Fachhandel: Wo solltest du dein Laufband kaufen?

Du hast beim Kauf eines Laufbands die Wahl – online bestellen oder im Fachhandel das passende Gerät aussuchen. Beide Kaufoptionen haben Vor- und Nachteile:

KaufoptionFachhandelOnline
Vorteile• Kompetente Beratung
• Persönliches Testen des Laufbands möglich
• Aufbauservice buchbar
• Große Gerätevielfalt mit detaillierten Bewertungen 
• In der Regel günstiger
• Bessere Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Geräten
• Gute Kaufratgeber verfügbar
• Jederzeit verfügbar
Nachteile• Kleinere Auswahl an Geräten
• Oft teurer Manchmal aufdringliche Beratung
• Fahrtwege
• An Öffnungszeiten gebunden
• Kein Test des Laufbands vorab möglich
• Du bist für den Aufbau zuständig

Wie du dir bereits denken kannst, sind wir ein Fan von Online-Einkäufen. Allerdings wissen wir ebenfalls, wie wichtig eine gute Beratung und persönliche Tests beim Kauf von Fitnessgeräten ist. Damit du eine gute Beratung und persönliche Tests mit dem Onlinekauf kombinieren kannst, haben wir dir die Arbeit abgenommen und unseren Laufband Testbericht erstellt. 

Falls du weitere Fragen hast, kannst du gerne auch unserer FITZUHAUSE-Community auf Facebook beitreten. Dort triffst du auf viele weitere interessierte Hobbysportler, die dir gerne zur Seite stehen und gemeinsam mit dir fit und gesund bleiben möchten.

Erfahrungen mit Laufbändern: Die Kunden sind am laufenden Band zufrieden

Bei Sportgeräten ist es besonders hilfreich, wenn du die Erfahrungen von anderen Hobbysportlern prüfen und dir auf diese Weise vorab ein Bild vom Laufband deiner Wahl verschaffen kannst. Schauen wir uns alle Kundenrezensionen und Testbewertungen im Überblick an, gibt es ganz klar einen Kundenliebling: 

Das Sportstech F37 ist ein Amazon-Bestseller mit mehr als 2.300 Bewertungen und durchschnittlich 4,3 Sternen. Für ein Sportgerät ist das ein hervorragendes Rating, das für unseren Testsieger spricht und unsere Bewertung bestätigt.

Testsieger mittlere Preisklasse

Sportstech F37 Laufband

5/5
  • 20 km/h
  • 10,5% Steigung
  • Große Lauffläche
  • Leise
  • Gute Federung
  • Bis 150 kg belastbar
  • Pulsgurt inkl.

Bezüglich des Kundenservice und der Garantien können wir leider keine Aussage treffen, da alle getesteten Geräte in unserem Laufband Test problemlos funktioniert haben. Im Internet findest du hierzu gespaltene Meinung, insbesondere die Marke Kettler überzeugt allerdings mit gutem Kundenservice und langen Garantien.

Empfehlung für ein Laufband: Stiftung Warentest war noch nicht aktiv

Für gewöhnlich ist Stiftung Warentest eine gute erste Anlaufstelle, wenn es um Bewertungen von Sportgeräten geht. Und auch wir beziehen die Ergebnisse der Testinstanz immer gerne in unsere Berichte mit ein. 

Denn während wir für FITZUHAUSE sehr praxisorientiert testen, legt Warentest bei Laufbändern und anderen Trainingsgeräten vor allem auf die Werkstoffe und die Materialsicherheit wert. Darüber informieren wir uns und euch natürlich auch, haben aber nicht die gleichen Ressourcen oder gar ein Testlabor zur Verfügung. 

Aber: Leider wurde bisher noch kein Laufband Test der Stiftung Warentest veröffentlicht. Sobald die Stiftung Warentest eine Laufband-Empfehlung abgibt, werden wir die Ergebnisse aber selbstverständlich hier besprechen.

Laufband Training: Alle Fakten & Infos für maximale Erfolge mit deinem Laufband

Auf einem Laufband kannst du gehen oder laufen – so viel ist klar. Dabei trainierst du vor allem auf deine Bein- und Beckenmuskulatur, aber auch den gesamten Oberkörper inklusive Armen, Bauch und Rücken. Trotzdem ist Laufen weniger ein Muskel-, als vielmehr ein Ausdauer- und Herz-Kreislauf-Training.

Alle Infos im Detail und einen Trainingsplan als PDF findest du in unserem Spezial-Artikel zum Laufband Training. Hier aber trotzdem ein kurzer Überblick zu den wichtigsten Fakten:

Kalorienverbrauch Laufband

Der Kalorienverbrauch auf dem Laufband ist abhängig von deiner Trainingsgeschwindigkeit, dem Geschlecht, deinem Körpergewicht und deiner Herzrate. So verbrennst du beispielsweise als Mann mit einem Körpergewicht von 80 kg bei einer Körpergröße von 1,82 Meter in einer halben Stunde mit durchschnittlicher Geschwindigkeit rund 390 Kalorien. Als Frau mit 63 kg und 1,65 Meter Körpergröße liegt der Kalorienverbrauch bei gleicher Laufgeschwindigkeit bei circa 300 Kalorien.

Abnehmen auf dem Laufband

Zum Abnehmen gibt es kaum ein besseres Sportgerät als das Laufband. Beim Joggen ist dein gesamter Körper in Bewegung, sodass du schnell viele Kalorien verbrauchen und ins Kaloriendefizit gelangen kannst. Nach unserem Laufband Test haben wir beide das regelmäßige Lauftraining direkt am Hüftumfang bemerkt.

Joggen zu Hause

Der größte Vorteil beim Joggen zu Hause ist, dass du nicht auf das Wetter oder das Tageslicht angewiesen bist. Du kannst rund um die Uhr trainieren – solange du eine Unterlegmatte besitzt, die für die Laufband-Dämpfung zuständig ist und deine Nachbarn vor Lärmbelästigung schützt.

Muskeln trainieren

Neben dem Ausdauertraining ist Joggen auch dafür gut, deine Muskeln zu trainieren und aufzubauen. Vor allem intensivere Einheiten mit schnellen Geschwindigkeiten helfen dir dabei, deine Muskeln zum Glühen zu bringen und dein Muskelwachstum anzuregen.

Motivation & Stimmung

Wusstest du, dass du vom Laufen erwiesenermaßen glücklich werden kannst? Bei einer Trainingsdauer ab 40 Minuten mit ausreichender Anstrengung kannst du ein Hochgefühl erleben, dass dich beflügelt und als Runner’s High bezeichnet wird. Oder dein Körper ist einfach nur froh, dass du noch lebst.

HIIT, Cardio & Fettverbrennung

Du kannst das Training auf dem Laufband individuell deinen persönlichen Zielen anpassen. HIIT-Training ist z.B. das Richtige für dich, wenn du in kurzer Zeit viel Fett verbrennen willst. Die kurzen, intensiven Trainingseinheiten mit kurzer Regenerationsphase bringen deine Herzrate ordentlich in Schwung. Danach verbrennst du über den After-Burn-Effekt weiter Kalorien, da dein Körper Zeit zum Herunterfahren braucht und Muskeln aufbaut.

Ein Cardio-Training auf deinem Laufband zielt vor allem auf die Erhöhung deiner Ausdauer und dein Herz-Kreislauf-System ab. Was den Kalorienverbrauch angeht, sind ein 10-minütiges HIIT-Training mit Nachbrenneffekt und eine 30-minütige Cardio-Einheit sehr ähnlich. Es kommt also auf deine Trainingsziele an!

Laufband Training

Crosstrainer, Laufband oder Rudergerät: Welches Fitnessgerät ist am besten?

Crosstrainer, Laufband und Rudergerät – wenn du deine Ausdauer zu Hause trainieren und Muskeln aufbauen möchtest, stehen dir eine ganze Reihe verschiedener Optionen zur Verfügung. Wenn du noch vor der Qual der Wahl stehst, welches Fitnessgerät das richtige für dich ist, hilft dir vielleicht unser Vergleich weiter: 

KategorieCrosstrainerLaufbandRudergerät
Trainierte MuskelgruppenAlle großen Muskelgruppen (Beine, Arme, Oberkörper, Core)Vor allem Beine & HüftmuskelAlle großen Muskelgruppen (Beine, Arme, Oberkörper, Core)
GelenkschonendJa Besser als Outdoor, dennoch sind die anderen beiden Geräte hier besserJa
KalorienverbrauchSehr hochHochSehr hoch
KostenZwischen 500 und 2.000 (je nach Trainingsniveau)Zwischen 300 und 3.000 Euro (je nach Trainingsniveau)Zwischen 300 und 3.000 Euro (je nach Trainingsniveau)
Für Senioren geeignetJaJa (zum Gehen) Ja
Unsere Empfehlung für …Ausdauersportler auf jedem Trainingsniveau, die den ganzen Körper trainieren möchtenLaufbegeisterte und Anfänger, die unabhängig von Wetter und Zeit laufen möchtenAusdauersportler auf jedem Trainingsniveau, die den ganzen Körper trainieren möchten

Falls du dich zwischen einem Rudergerät oder Laufband entscheiden möchtest, solltest du bedenken, dass das Rudergerät mehr Muskeln anspricht und du mehr Kalorien verbrennen kannst. Für beide gilt, dass sie für Anfänger geeignet sind. Allerdings solltest du langsam starten und erst deine Gelenke stärken und eine gewisse Grundfitness aufbauen – gerade für den komplexen Bewegungsablauf auf dem Rudergerät.

Bei der Entscheidung zwischen Laufband und Crosstrainer ist wichtig zu wissen, dass beide Geräte ohne Vorerfahrung einfach zu bedienen sind. Der Crosstrainer ist für Anfänger und ältere Menschen oft die bessere Wahl, weil er deine Gelenke mehr schont. Ein Anfänger-Laufband ist in den meisten Fällen etwas günstiger als ein gleichwertiger Crosstrainer. Bei Rudergerät vs. Laufband gibt es kaum Preisunterschiede.

Neben Crosstrainer, Rudergerät und Laufband ist ein Heimtrainer ebenfalls eine gute Alternative für dein Workout in den eigenen vier Wänden. Beim Heimtrainer zielt dein Training im Gegensatz zum Laufband noch stärker auf die Beine ab, der Oberkörper ist nur minimal involviert. Allerdings ist der Heimtrainer eine sehr gute und gelenkschonende Alternative für Senioren und Anfänger, die ihre Beine trainieren möchten.

Fazit: In unserem Laufband Test gibt es keine Verlierer, aber 3 Testsieger

Laufgeräte für zu Hause unterstützen dich dabei, deine Ausdauer zu erhöhen, Muskeln aufzubauen, dich glücklich zu laufen und deine Gesundheit zu verbessern. Das sind doch einige Punkte, die für den Kauf deines eigenen Laufbands sprechen. In unserem Laufband Test haben wir 20 verschiedene Geräte auf die Probe gestellt. Für drei Modelle hat es zum Testsieger gereicht. 

Falls du Anfänger bist, empfehlen wir dir das Kinetic Sports Laufband. Das Gerät ist preisgünstig und hochwertig. Du kannst maximal 12 km/h schnell laufen, was für Einsteiger oder als Alternative zum Nordic Walking absolut ausreichend ist.  

Als fortgeschrittener Hobbysportler solltest du dich für das Sportstech F37 Laufband entscheiden, dessen komfortable Federung und die Maximalgeschwindigkeit von 20 km/h in der mittleren Preisklasse unschlagbar sind.

In der oberen Preisklasse haben uns alle Geräte beeindruckt. Allerdings hat das Kettler Alpha Run 600 mit großer Lauffläche, komfortabler Federung und einer äußerst hochwertigen Verarbeitung am meisten überzeugt. Mehr Geld musst du für dein Training nicht ausgeben, da das Qualitäts-Upgrade zu deutlich teureren Geräten nur gering ist. 

Hat dir unser Laufband Test gefallen? Falls ja, würden wir uns über eine Nachricht freuen! Das gilt natürlich auch, wenn du noch eine Frage zu unseren Testsiegern oder einem anderen Modell hast. Lass’ uns einfach einen Kommentar da!

*Alle Preise und Preisangaben beziehen sich auf den Testzeitpunkt

FAQ

Welches Laufband ist am besten, um zu Hause zu trainieren?

Wir finden: Das Sportstech F37 Laufband ist für Anfänger und fortgeschrittene Sportler aufgrund der großen Lauffläche und Maximalgeschwindigkeit von 20 km/h die beste Wahl. Als Profi empfehlen wir dir das Alpha Run 600, dessen Federung atemberaubend gut ist und mit bis zu 20 km/h kannst du sogar für einen Marathon trainieren.

Wie viel kostet ein gutes Laufband für zu Hause?

Ein sehr günstiges Laufband bekommst du schon ab 200 Euro, du kannst aber auch bis zu 3.000 Euro und mehr zahlen. Zur Orientierung nutzen wir auch für unseren Laufband Test folgende Preiskategorien: 

  • Gute Geräte für Anfänger für weniger als 600 Euro
  • Fortgeschrittene Hobbysportler zwischen 600 und 1.200 Euro
  • Profi-Modelle ca. 2.000 Euro

Auf was muss man bei einem Laufband achten?

Bei einem Laufband sind vor allem die Maximalgeschwindigkeit, die Federung und die Lauffläche wichtig und sollten entsprechend deiner Anforderungen ausgelegt sein. Zudem sollte der Computer intuitiv zu bedienen sein, aber dir auch alle Funktionen bieten, die für ein effektives Training erforderlich sind.

Welches ist das beste Laufband für Anfänger?

Als Anfänger reicht für dich eine Maximalgeschwindigkeit von 12 km/h aus. Die Lauffläche sollte so groß wie möglich sein, aber günstigere Geräte sind immer etwas kompakter als teurere Modelle. In der unteren Preisklasse können wir dir daher das Kinetic Sports KST3100FX Laufband mit einer Lauffläche von 110 x 40 cm empfehlen.  

Ist ein Laufband für zu Hause sinnvoll?

Mit einem Laufband für zu Hause kannst du unabhängig vom Wetter und jederzeit komfortabel in deinem Wohnzimmer trainieren. So kannst du leichter eine Routine aufbauen und dank Apps dein Training abwechslungsreich gestalten. Vor allem, wenn du keinen Park um die Ecke hast, ist das Laufband eine super Alternative.

2 Antworten

  1. Der Bericht bzw. Meinung und Empfehlund der Laufbänder ist sehr ausführlich. Trotzdem bin ich mir nicht sicher, welches Laufband von Kenetic Sports der Favorit ist. Es gibt so viele Modelle.? Vermute mal, es ist das Modell Kst 3000?

  2. Hallo zusammen,

    mein persönlicher Favorit ist das Sportstech F37. Für mich ein echtes Profi-Gerät. Man sollte aber halt auch immer in betracht ziehen, was ich mit dem Laufband erreichen möchte, wieviel Platz ich zuhause hab und viel Geld ich zur Verfügung habe.

    Alles in allem ein sehr ausführlicher, aber vor allem ein sehr guter Artikel!!!

    Es macht immer wieder Spaß eure Beiträge zu lesen.
    Beste Grüße
    Olli

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